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Die Augen gleiten über Michaela Hellingers Gemälde, wobei sich diese Wanderung der Augenpaare als eine Entdeckungsreise entpuppt - in verschiedenster Art und Weise. So versetzt uns das Studium der Malweise Hellingers auf eine Zeitreise. Ihre Faszination der figurativen Darstellung des Quattro- und Cinquecento wird in ihren Werken erkennbar: Nackte Körper und die sie umhüllenden Gewänder werden modelliert durch das sfumato, das die Körperhaftigkeit betont. Diese weichen Farbübergänge werden zuweilen auch abgelöst durch den starken Wechsel von Licht und Schatten, was an Caravaggios Hell-Dunkel-Malerei, dem chiaro-scuro, erinnert. Hellinger gelingt es, ihren Motiven auch durch die perfekte Umsetzung der Techniken der Ölmalerei Erhabenheit zu verleihen. Ihre erste Werkgruppe eröffnet den Blick auf eine Serie von Frauenakten, welche neben der elaborierten malerischen Umsetzung eine subtile Erotik ausstrahlen. Nach dieser Reise in die Intimität nimmt uns die Malerin mit in eine ferne Welt. Eine andere Welt. Sie verschränkt die Umsetzung der klassischen Ölmalerei mit Motiven aus der orientalischen Kultur. Der Betrachter wird dazu angehalten, sich mit einer anderen Kultur, mit anderen Lebensformen auseinanderzusetzen. Hellinger bildet nicht bloss Menschen ab, die auf uns eine exotisch erscheinende Anziehungskraft ausüben. Nicht nur das Sichtbare regt zum Betrachten an, auch eine unsichtbare Faszination kommt zum Tragen. Ein tieferer Sinn wird vermittelt, der die Seele berührt, gar auf eine Reise ins Ich anregt. Hellinger offenbart uns so auch Einblicke in ihre ganz persönliche, spirituelle Lebensweise. Neben ihrer Tätigkeit als Malerin gibt sie Yoga-Kurse und übt Pranic Healing aus, eine Energie-Heilmethode, die sich auch der Energie der Farben bedient. Michaela Hellingers künstlerischer Werdegang erweist sich ebenfalls als eine Reise. Die 1970 in München geborene hat Mitte der Neunziger Jahre vermehrt mit Bleistift, Pastellkreide und Acryl experimentiert. Ihre Erfüllung hat sie aber vor einigen Jahren in der Ölmalerei gefunden. Nach ihrem Studium der Architektur an der Technischen Universität München und der UniRomaTre verlegte sie ihren Wohnsitz nach Rom, um sich dort ganz der figurativen Malerei widmen zu können. Ihre Inspirationen und Motive findet sie im Alltag, in Büchern sowie auf Reisen.



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